TRAUER MAHNWACHE 1.2.26 ab 13.00 an der Blauen Brücke
Den Trassenwald gibt es nicht mehr. Die letzten Bäume am Südschnellweg sind letzte Woche gerodet worden. Ausgenommen der Bäume in den Kleingärten, die ab morgen gefällt werden. Wir wollen Raum geben zum gemeinsamen Trauern. Bringt Kerzen/ Grablichter mit.
Die NLStBV hat sich für den Erhalt der Doppeleichen an der Bauerwiese eingesetzt. Dafür sind wir dankbar.
Für den 14.2. planen wir eine erste Trauerveranstaltung.
Wir nehmen die Zerstörung am Südschnellweg zum Anlass nochmal dazu einzuladen unsere Gefühle/ die Auswirkungen des Geschehens auszudrücken und zu teilen (Natur-Fühl’mal) und den Fragebogen zur Solastalgie Umfrage auszufüllen und uns eingescannt zuzuschicken. Das große Leiden von uns vielen Menschen darf nicht unsichtbar bleiben. Wer seine Liebesbekundung an die große frische Wunde in der Leinemasch anbringen möchte setzt damit ein Zeichen gegen die Gleichgültigkeit…und stiftet Trost.
In Erinnerung „Die Liebesbriefe an die Leinemasch“ von 2023
Wenn wir zum Trauern nochmal alle zusammen kommen würden wäre viel gewonnen.

Fahrgastfernsehen: Protest gegen Rodungen am Südschnellweg: Aktivistin besetzt erneut Baum 26.1.2026

Sonntag, 25.1.2026
Liebe Unterstützer*innen,
einige von Ihnen / Euch werden es schon gestern in der HAZ gelesen haben oder sonst jetzt erfahren: Ab morgen, Montag 9 Uhr werden am Südschnellweg „neue Baufelder vorbereitet“, daher wird der Schnellweg gesperrt.
Wir sind geschockt, haben eine Pressemitteilung verfasst und ein schnelles Flugblatt. Da am Montag auch die Unterführung unter dem Schnellweg an der Leine (Seite FKK-Teich / Dreiecksteich) gesperrt wird, ist es so gut wie sicher, dass die im Foto gezeigten Bäume zwischen Südschnellweg und dem beliebten Badeteich als erstes gefällt werden sollen )-:
Wir wollen ab Montag 8 Uhr vor Ort sein und suchen noch Unterstützung für unsere Mahnwache(n). (weiterlesen …)
Himmel oder Hölle
Mahnwache am Montag, 26.1.2026 von 8.00 bis ca. 16.30 Uhr an der blauen Brücke
Weitere Rodungen am Südschnellweg „angekündigt“
Global denken – lokal handeln
Konkret: Bitte um Gnade
Für Montag, den 26.1.26 sind weitere Baumfällungen am Südschnellweg angekündigt, gut zwei Jahre nach den großen Rodungen im Januar 2024, als auch Tümpeltown geräumt wurde. Der Ausbau wird in wenigen Jahren als Umweltverbrechen in die Geschichte eingehen, und viele werden sich fragen: „Wie konnte das passieren?“ Für die Bäume, für den Ricklinger Wald, Tiere und uns Menschen wäre es nach den Rodungen aber zu spät.
Nur jetzt können wir alle gemeinsam die weitere Zerstörung des beliebten Landschaftsschutz- und Naherholungsgebietes verhindern. Wir laden ein, uns Mo + Di an den beiden eilangemeldeten Mahnwachen an der blauen Brücke und An der Bauerwiese in Sichtweite zum SSW zu besuchen und uns zu unterstützen! (weiterlesen …)

Alles Gute für 2026!!
Mögen wir gestärkt und gut begleitet für die Natur eintreten können.
Die alltäglichen Aufgaben sorgen dafür, dass wir die homepage bislang nicht in dem gewünschten Zustand haben. Wir bitten um Nachsicht (oder auch Unterstützung).
Westprotest und Faust e.V. organisieren am 24.1.26 eine offene Bühne zum Brücken bauen (siehe Veranstaltungen).

Einige von uns fahren, wie angekündigt, Samstag 17.1.26 zur Wir haben es satt Demo nach Berlin.

Im Februar und April, zum Tag des Baumes am 25.4.26, wird es Aktionen geben.
Die nächsten offenen Treffen werden wir zeitnah bekannt geben.
VISION für die MENSCHHEIT
In der Silvester Nacht ist ein großer Baum und Waldschützer, Francis Hallé, mit 87 Jahren von uns gegangen. Er hat der Menschheit eine Vision hinterlassen:
In Europa Bedingungen für die Entwicklung von URWALD zu schaffen. DANKE!

Fangen wir in Hannover mit dem Erhalt des Ricklinger Waldes an.
Entschuldigung
Aus technischen Gründen sind die Liebeserklärungen erst jetzt komplett online. Auch dafür bitten wir um Entschuldigung.
Erhältlich für eine Spende von 10,00 in der Stadtweg Buchhandlung und der Buchhandlung an der Marktkirche.

Für unsere Menschenrechte auf Gesundheit und eine gesunde Umwelt….werden wir uns weiter stark machen!
You are welcome! Bei Interesse mitzumachen bitte Mail schreiben:
info@klimaschutz-am-suedschnellweg.de
AUFNAHME nach den letzten Rodungen 13.-17.10.25

PRESSEBERICHTE…unsere Mitteilungen folgen
Fahrgastfernsehen: Am Südschnellweg sollen erneut Bäume fallen: Neuer Protest gegen Rodungen 8.10.2025
Radio Hannover: Südschnellweg-Sperrung wegen neuen Rodungen: Kampagne stellt Strafanzeige gegen Landesstraßenbaubehörde 10.10.2025
Hannoversche Allgemeine: „Wir dürfen jetzt nicht aufgeben“: Knapp 60 Klimaschützer demonstrieren auf dem Südschnellweg (HAZ+) 12.10.2025
NDR 1 Niedersachsen: Hannover: Arbeiten am Südschnellweg beginnen mit Protest 13.10.2025
Hannoversche Allgemeine: „Ich meine das ernst“: Frau besetzt drei Stunden lang Baum am Südschnellweg (HAZ+) 13.10.2025
Spendenaufruf: Helfen Sie mit, die psychischen Folgen von Umweltveränderungen sichtbar zu machen!

Kampagne „Ricklinger Wald – Für natürlichen Klimaschutz am Südschnellweg – Jeder Baum zählt“
Um die Frage vorwegzunehmen, warum sich weiter für den „verlorenen Fall“ Südschnellweg einsetzen: Klimaschutz ist Staatsauftrag.
Wenn Landes- und Bundespolitik an der aus der Zeit gefallenen Planung festhalten, ist das zwar möglicherweise legal, aber natürlicher Klimaschutz sieht anders aus … und ist immer noch möglich, weil Sanierung im Bestand nur Reparatur ist und keinen neuen Planfeststellungsbeschluss erfordert.
Wir möchten mit der Kampagne den moralischen Druck auf die Politik erhöhen und an sie appellieren, im Fall Südschnellweg doch noch ein zukunftsweisendes Zeichen zu setzen.
WICHTIG: Bei MITMACHAKTIONEN mitmachen:-)!! Danke!!
Ein Lied – besser als tausend Reden: Wilfried Behre „Jeder Baum zählt“
„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern, dass etwas Sinn macht, egal wie es ausgeht.“
Václav Havel
„Damit das Mögliche entsteht, muss das Unmögliche immer wieder versucht werden.“
Hermann Hesse
„Wir Menschen glauben, wir sind die Krone der Schöpfung. Die Schöpfung jedoch gab den Bäumen die Krone.“
Martina Beyrich
Hintergrund

Der Ricklinger Wald ist zwar ein kleiner Wald, aber mit der Beeke (Ihme), die durch ihn hindurchfließt, einer der ursprünglichsten, die Hannover hat.
Der Ricklinger Wald beinhaltet auch den Trassenwald am Südschnellweg, der unter anderem die wichtige Funktion erfüllt, das südliche und nördliche Ricklinger „Holz“ zu verbinden (Biotopvernetzung).
Wenn der Ausbau des Südschnellweges wie geplant umgesetzt würde, hätte das Zerreißen des Waldes unkalkulierbare Konsequenzen in Bezug auf die Resilienz und Biodiversität der zurückbleibenden Gebiete/Ökosysteme.
Außerdem ist der Trassenwald von großer Bedeutung für das lokale Klima; ohne Schatten heizt sich die Straße auf 60 Grad auf. Es wäre verantwortungslos, nun nach Reißen der 1,5-Grad-Grenze noch mehr Wald für eine breitere und damit dauerhaft unbeschattete Straße abzuholzen, denn die heiße Luft kommt ins Naherholungsgebiet und in die angrenzenden Stadtteile Döhren und Ricklingen. Der Wert von natürlich gewachsenem Wald für das klimatische Gleichgewicht der Erde drückt sich zum Beispiel in der Waldstrategie 2030 und dem Aktionsplan Natürlicher Klimaschutz aus.
Der Erhalt des Trassenwaldes am Südschnellweg ist der kostengünstigste Klimaschutz, den man sich für Hannover vorstellen kann, denn man könnte sogar 30 bis 50 Millionen Euro einsparen.
Unterstützen Sie uns!
Menschen, die einen Button tragen, zeigen damit: Ich bin Teil der Menschengemeinschaft, die sich weiter für den Erhalt des Trassenwaldes am Südschnellweg einsetzt. Dafür trage ich mich mit meiner E-Mail-Adresse in die Liste ein. Außerdem bin ich dazu eingeladen, bei mir zeitlich möglichen und mir entsprechenden Aktionen mitzumachen, um Präsenz zu zeigen.
Für einen Button werden fünf Euro Spende erbeten, davon sind zwei Euro für die Produktion von Buttons und Infomaterial. Drei Euro werden für weitere juristische Vorgehensweisen (Beratung, Beantragung von Einsichten … und gegebenenfalls der solidarischen Unterstützung der noch laufenden Klagen) genutzt, in symbolischer Anlehnung, wie an anderen Orten kollektiv Wald gekauft wird, um die Zerstörung von wichtigen Ökosystemen zu verhindern.
Hier sind die Buttons erhältlich
Außerdem werden/wurden angeschrieben: alter und neuer Ministerpräsident Stephan Weil und Olaf Lies, Bundes- und Landes-Verkehrs-, Umwelt- und Gesundheitsministerien, Bundestag, Kompetenzzentrum für natürlichen Klimaschutz und Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.
Spendenkonto
VCD Kreisverband Region Hannover e.V.
Stichwort: Südschnellweg
Sparda-Bank Hannover eG
IBAN DE48 2509 0500 0001 9221 81
BIC GENODEF1S09
Selbstverständlich sendet der VCD für Spenden ab 200 Euro eine Spendenbescheinigung für Ihre Einkommensteuererklärung zu. Für kleinere Spenden genügt dem Finanzamt meist der Kontoauszug als Beleg, siehe hier. https://niedersachsen.vcd.org/der-vcd-in-niedersachsen/hannover/der-vcd-kreisverband-region-hannover/spenden-und-mitgliedschaft
PETITION online UNTERZEICHNEN & TEILEN
AUCH OLD SCHOOL AUF PAPIER, für alte Menschen und für mehr SICHTBARKEIT im ÖFFENTLICHEN RAUM



Die Bäume am Südschnellweg in der Leinemasch beeinflussen das Stadtklima positiv: Die Ricklinger Masch ist eine Kaltluftquelle (mit rund 5° C unter der Temperatur der umliegenden Stadtteile) und Kaltluftschneise in die Innenstadt, Calenberger Neustadt und Linden Süd. Diese Stadtteile sind zu 45 % versiegelt und brauchen diese Kaltluft. „Ohne Bäume wären Städte unbewohnbare Betonlandschaften.“
Wald in freier Entwicklung (Naturwald/wilder Wald) ist aufgrund seiner Komplexität und Biodiversität besonders resilient. Um diese entwickeln zu können, braucht es Zeit. 70 Jahre freie Waldentwicklung am Südschnellweg haben zu großem Reichtum geführt. Daher ist der nördliche Ricklinger Wald ein „geschützter Landschaftsbestandteil“ (d.h. kleines Naturschutzgebiet). Diesen Reichtum gilt es zu erhalten.
Zudem ist mit dem EGMR-Urteil vom 09.04.2024 juristisch festgestellt, dass die Bürger*innen eines Staates zum Schutz ihrer eigenen Gesundheit ein Menschenrecht auf einen wirksamen Klimaschutz haben. Diesem hat sich auch der Verkehrssektor unterzuordnen.
Wenn der Trassenwald dennoch zerstört werden sollte (und damit die Resilienz und des Ricklinger Waldes gefährdet wäre), wäre das ein Angriff auf unser Grundrecht auf Gesundheit.
Außerdem kann in der Liste der Kampagne zusätzlich angekreuzt werden, dass man sich wünscht, dass die Rechte der Natur ins Grundgesetz aufgenommen werden: „Angesichts der aktuellen Lage der Welt halte ich es für notwendig, dass unser juristisches System eine ökologische Justierung erfährt, um der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen Einhalt zu gebieten.“
Geplante Aktionen (u.a.)

„Nicht müde werden, sondern dem Wunder
leise wie einem Vogel die Hand hinhalten.“
Hilde Domin